SALONE DEL MOBILE MILANO 2019
Neuland in Mailand

Neue Trends, neue Designs, neue Wohnkonzepte: Auf der Messe Salone del Mobile Milano zeigt sich die unbändige Schaffensfreude und Innovationsstärke der internationalen Einrichtungs- und Möbelbranche traditionell in ihrer ganzen Pracht. So bringt auch die nunmehr 58. Ausgabe des beliebten Messeklassikers wieder allerhand Überraschungen mit sich – und beweist damit einmal mehr, dass die Geschichte unserer Wohnkultur noch lange nicht auserzählt ist, sondern durch ambitionierte Designer stetig neu interpretiert und fortgeschrieben wird.

Viel Neues und ein echtes Novum

Natürlich ist auch Rolf Benz wieder für Überraschungen gut und macht mit seinen „out-of-the-box“ gedachten Neuheiten deutlich, dass mit Weltklasse-Design made in Germany immer zu rechnen ist. Da wäre zum Beispiel die neue, super modulare Sofalandschaft Rolf Benz ADDIT von Werner Aisslinger und Tina Bunyaprasit. Sie ist beispielgebend für eine neue Wohnphilosophie, die die Persönlichkeit der Bewohner konsequent in den Mittelpunkt rückt und größtmöglichen individuellen Gestaltungsspielraum bietet. Rolf Benz ADDIT versteht sich als absoluter und universell nutzbarer Lieblingsplatz im Kontext der eigenen vier Wände. Das Sofa als Gesprächsinsel. Als Home Office. Als Mediapoint. Als Spielplatz. Als Ruhepol. Als Familientreffpunkt. Kurz: Hier spielt das pralle Leben in all seinen Facetten. Die additiven Bestandteile der heimischen „Spielwiese“ sind Regale, Bügel und Tableaus sowie optionale und eigens auf Rolf Benz ADDIT abgestimmte Couchtische und Teppiche. 

Bei aller Multifunktionalität – einen Esstisch, an dem die ganze Familie Platz und sich zusammenfindet, ist und bleibt eine kulturelle Errungenschaft, die sich nicht so leicht ersetzen lässt. Was nicht heißen soll, dass Tischkultur nicht auch entwicklungsfähig ist. Rolf Benz hat auch hier wieder einmal über den eigenen Tellerrand hinausgeblickt. Nach Fernost. Das Ergebnis? Voilà: Der skulptural anmutende Esstisch Rolf Benz 986 mit optionaler Drehplatte. Der runde Tisch besteht aus durch und durch hochwertigem Naturstein und ist eine Hommage an die chinesische Esskultur. Das Design basiert auf einem Entwurf von This Weber und wird sicher nicht nur im asiatischen Raum viele begeisterte Anhänger finden. 

Und doch: Im Mittelpunkt des Interesses steht etwas anderes. Es ist ein echtes Novum. Ein Highlight – oder vielmehr zwei –, mit denen Rolf Benz auf der Mailänder Möbelmesse buchstäblich in neue Wohnsphären vordringt und damit ein komplett neues Kapitel aufschlägt: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte wird unter dem Titel Rolf Benz SLEEPING eine eigene Bettenkollektion vorgestellt. 
 

Preisverdächtig gut schlafen

Rolf Benz SONO und Rolf Benz TONDO heißen die beiden Bettenserien, die anspruchsvolle Ruhesuchende künftig stilvoll durch die Nacht begleiten. Rolf Benz SONO wurde von Beck Design entworfen, Rolf Benz TONDO ist eine Kreation aus dem Hause Labsdesign. Moment mal ... TONDO? War da nicht was? Richtig: Das TONDO-Bett ist eine Weiterentwicklung des gleichnamigen Sofas, das vor drei Jahren in Mailand Premiere feierte und 2017 mit dem „best of the best“ die höchste Auszeichnung im Rahmen des „ICONIC AWARDS Interior Innovation“ gewann. Beste Voraussetzungen also für einen preisverdächtig guten Schlaf.

Ein Bett wie eine Umarmung

Ob an der Wand oder freistehend im Raum – das bodennahe Bett Rolf Benz TONDO macht in jeder Situation eine rundum gute Figur. Dank der losen Rückenkissen kann man sich bequem aufrecht anlehnen. Und durch das umarmende Kopfteil lässt sich sogar gegenüber sitzend Platz nehmen. Die innovative „Kuschel-Lounge“ ist in drei Breiten und zwei Längen sowie als Boxspring-Bett oder in klassischer Ausführung mit Matratze und Lattenrost erhältlich. Und wer von dem ausgezeichnet lässigen Look gar nicht genug bekommen kann, holt sich einfach noch die wunderbar korrespondierenden Beimöbel ins Schlafzimmer: Die Bank Rolf Benz 917, der Nachttisch Rolf Benz 916 und der stumme Diener Rolf Benz 907 machen das Ensemble komplett.

Formvollendete Handwerkskunst

Was beim Designbett Rolf Benz SONO als erstes auffällt, ist das Kopfteil mit seiner aufwendigen Rauten-Raffung. Trotz der ansprechend subtilen Opulenz wirkt das Bett – nicht zuletzt durch die eingerückten filigranen Füße – schwerelos und elegant. Wie Rolf Benz TONDO ist auch SONO in drei Breiten und zwei Längen sowie als Boxspring-Bett oder mit Matratze und Lattenrost zu haben. Ergänzend zum Bett gibt es die von Beck Design entworfene Polsterbank Rolf Benz 918, die sich ebenfalls mit anspruchsvollen Raffungen präsentiert. Schade nur, dass beim Schlafen die Augen geschlossen sind ...

Berlinale 2019
Menschen, Bären, Sensationen – die Hauptstadt im Filmrausch

Berlin ist Energie. Berlin ist Abenteuer. Berlin ist Vielfalt. Kurz: Berlin ist so ziemlich alles, nur nicht eintönig. Gleiches gilt freilich auch für die Berlinale, die vom 7. bis 17. Februar zum 69. Mal den Roten Teppich ausrollt – und neben nationalen wie internationalen Gästen auch wieder Hollywood-Größen wie Christian Bale an die Spree lockt. Elf prall gefüllte Tage und partyintensive Nächte lang hält das Filmfestival der Superlative die Stadt in Atem. Jetzt strahlt Berlin wieder über sich und in die ganze (Film-)Welt hinaus. 

Von Goldenen Handschuhen und Toten Hosen

Mit insgesamt 500.000 Kinobesuchen nimmt die 69. Berlinale auch in diesem Jahr wieder kinohungrige Fans aus aller Welt mit auf eine cineastische Entdeckungsreise quer durch die internationale Filmlandschaft. Gezeigt werden über 400 Streifen aus 74 Ländern. Die Themenpalette ist breit. Und hoch aktuell. Es geht um Gendergerechtigkeit, die Ausbeutung von Kindern, die Erosion traditioneller Familienmuster, Ernährung in Zeiten weltweit agierender Agrar- und Lebensmittelkonzerne und um die Arbeitswelt von Morgen. Hinzu kommen Künstlerporträts – von Brecht über PJ Harvey bis hin zu den Toten Hosen. Doch auch Horror-Thriller wie Fatih Akins „Der Goldene Handschuh“ stehen auf dem Programm. Als einer von 16 Wettbewerbsfilmen kämpft er um die heiß begehrten Bären und die Gunst der Jury unter dem Vorsitz von Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche. 

Filmreifer Auftritt

Wie schon 2018 ist ROLF BENZ auch in diesem Jahr wieder „Official Supplier“ der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Neben dem Berlinale VIP-Club („Dieter Kosslicks Wohnzimmer“), den Lounge Areas in den Potsdamer Platz Arkaden und dem Berlinale Rooftop Café mit atemberaubendem Stadtpanorama präsentieren sich auch die Audi Berlinale Lounge sowie die beiden exklusiven Partner Lounges im Berlinale Palast in unmissverständlich klarer ROLF BENZ-Designsprache.

Sorgfältig kuratiertes Interieur wie etwa das komfortable Anreihsofa Rolf Benz NUVOLA, die Sessel der Serien 383 und 384 oder der Sitzwürfel 950 prägen den loungigen Charakter der Locations und schaffen eine lässig-leichte Wohlfühlatmosphäre, die zum entspannten Verweilen einlädt. „Wir freuen uns, unsere nationalen wie internationalen Gäste nun auch in den Partner Lounges im Berlinale Palast mit Möbeln von Rolf Benz stilecht empfangen zu können“, so Kathrin Schafroth, Head of Sponsorship der Internationalen Filmfestspiele Berlin. 

Berlinale hautnah

Die beiden Partner Lounges im Berlinale Palast sowie die zweigeschossige Audi Berlinale Lounge bieten einen perfekten Blick auf den Roten Teppich. Hier lässt sich das bunte Treiben der Berlinale zweifellos am entspanntesten genießen. Während die Audi Berlinale Lounge für das Publikum zugänglich ist und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm von Yoga-Sessions über spannende Talks bis hin zu abendlichen Partys bietet, dienen die beiden Partner Lounges als exklusiver Treffpunkt für die Sponsoren und geladene Festival-Gäste.

Aber auch jenseits des Roten Teppichs lässt sich Berlinale-Luft schnuppern. Schließlich sprechen wir hier von insgesamt 35 Spielstätten, die sich kreuz und quer über die ganze Stadt verteilen. Warum also nicht auch an den „Zweigstellen“ der Berlinale für stilgerechtes Ambiente sorgen, fragte man sich bei ROLF BENZ. Gesagt, getan: Vorhang auf für den wahrscheinlich schönsten Kinosessel der Welt (Rolf Benz 384) und die glanzvoll aufgemöbelten Spielstätten Filmtheater am Friedrichshain, Odeon, Zoo Palast, Haus der Kulturen der Welt, Haus der Berlinale Festspiele sowie HAU Hebbel am Ufer.

Danke Dieter, danke Berlin

Nach 18 erfolg- und ereignisreichen Jahren nimmt Festival-Direktor Dieter Kosslick nach der 69. Berlinale seinen Hut – und Schal – und übergibt den nach eigenen Worten „schönsten Job der Welt“ an seine Nachfolger Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. Wir wünschen der neuen Doppelspitze viel Erfolg und sagen: Danke, Dieter, für 18 inspirierende Jahre!

Apropos frischer Wind: Sieben der 16 preis- bzw. bärenverdächtigen Wettbewerbsfilme sind das Werk von Regisseurinnen. Ein Rekordwert. Und ein klares, ein wichtiges Signal für die Zukunft. Berlin hat die Zeichen der Zeit erkannt. Und das ist auch gut so.  

IMM COLOGNE 2019
Neuer Auftritt, Neues Sofa

Wenn etwas gemütlich oder behaglich ist, spricht man im Englischen gerne von „cozy“. Ein Begriff, der auf den ersten Blick nicht so recht zum hektischen Treiben auf einer der bedeutendsten Möbel- und Einrichtungsmessen mit 1.355 Ausstellern aus aller Welt passen will. Und doch ging es auf der 70. imm cologne dieses Jahr erstaunlich „cozy“ zu – zumindest am Messestand von Rolf Benz.

„Gemütlichkeit ist nicht unbedingt ortsgebunden. Man findet sie überall dort, wo man entspannen kann. Das geht alleine, zu zweit, mit Freunden und sogar auf einer Messe“, so Sebastian Labs und Gunther Kleinert vom Hamburger Designstudio labsdesign, das den Rolf Benz Messestand sowie die neue Couchserie Rolf Benz VOLO entworfen hat.

Design made in HH

Bei labsdesign arbeiten Designer und Innenarchitekten Hand in Hand. Das hoch dekorierte Designstudio war in den vergangenen Jahren schon häufig für Rolf Benz im Einsatz. Die Hamburger Kreativen haben Couchtische, Sessel, Sofas, Messeauftritte sowie das Rolf Benz Loft am Stammsitz in Nagold entworfen. Aber auch komplette Stadtvillen, Landhäuser, Concept Stores, Restaurants und Hotels wie etwa Til Schweigers „Barefoot Hotel“ am Timmendorfer Strand tragen die Handschrift von labsdesign.

„Ob Sofa oder Stadthaus – wir lieben neue Herausforderungen. Jedes Projekt beginnt mit einer ersten Vorstellung im Kopf, die nach und nach reift und buchstäblich immer konkretere Formen annimmt. Es folgen viele Skizzen, 3D-Modelle und Studien. Das geht dann so lange bis letztlich alle Proportionen stimmen“, erklärt Sebastian Labs.

Gemütlich – und völlig losgelöst

Auf die Frage, wie sich ein modernes Wohnumfeld gemütlich und zugleich flexibel und zeitgemäß gestalten lässt, hat labsdesign mit dem neuen modularen Sofasystem Rolf Benz VOLO einmal mehr eine rundum überzeugende Antwort abgeliefert. Rolf Benz VOLO punktet nicht nur mit außergewöhnlichem Sitzkomfort, sondern vermittelt dabei pure Leichtigkeit. Der Produktname könnte passender kaum sein: „VOLO kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie: Ich fliege“, sagt Labs. Und tatsächlich: Durch die grazilen Füße und die schlanke Rampe, die als elegante Plattform für die bequemen Sitzkissen dient, schwebt das Sofa scheinbar schwerelos im Raum.

Gunther Kleinert, Designer, Labsdesign

„Wir wollten ein lässiges und komfortables Sofa entwerfen, das sich unterschiedlich kombinieren lässt. Dabei war uns von Anfang an wichtig, den hohen Komfort nicht schwer und klobig, sondern möglichst leicht und mobil wirken zu lassen“

Sit as you are

Ob aufrechtes Sitzen oder lässiges Lümmeln – je nach Wunsch oder Situation lässt sich Rolf Benz VOLO dank der neu entwickelten Kissen mit integrierter Rückenrolle perfekt auf individuelle Sitzvorlieben anpassen. Ein Plus an Komfort und Gemütlichkeit, das die probesitzenden Besucher am Stand von Rolf Benz wie auch die Macher von labsdesign sichtlich genossen. „Es sind der hohe Sitzkomfort und die durchdachte Gestaltung der Sitz- und Rückenkissen, die VOLO so wahnsinnig gemütlich machen“, so Labs.

„Zudem bietet das Sofa tolle Kombinationsmöglichkeiten. Je nach Raumsituation lässt sich VOLO als Einzel- oder Anreihsofa inszenieren. Durch das einheitliche Sitzraster können unterschiedlichste modulare Sitzlandschaften kreiert werden. Und die Bezüge für Korpus, Rahmen, Rückenkissen und Rückenkissenrolle können entweder im einheitlichen Look oder in unterschiedlichen Farb- und Materialkombinationen gewählt werden“, ergänzt Kleinert. 

Sofasurfing für Fortgeschrittene

Und welche persönliche Beziehung haben die beiden Designer zum Thema Sofa? „Ich übernachte manchmal ganz bewusst auf dem Sofa. Für mich persönlich hat das etwas Urgemütliches. Ich denke, das lässt sich darauf zurückführen, dass ich als Kind in den Schulferien oft bei meiner Oma auf der Couch geschlafen habe. Eine absolut unbeschwerte Kindheitserinnerung“, so Kleinert.

„Ich genieße es, wenn ich einmal Zeit und Muße habe, meinen Gedanken nachzuhängen. Ein gutes Sofa kann dabei definitiv helfen“, meint Labs. Die abschließende Frage nach Sebastian Labs Lieblings-Sitzposition beantwortet er kurzerhand mit einer Gegenfrage: „Soll ich ehrlich sein ...?“ Dann rutscht er lässig von der Couch und bleibt grinsend auf dem Teppich davor sitzen. Irgendwie auch eine Form von Sofasurfing.

Sebastian Labs, Designer, Labsdesign

„Ich genieße es, wenn ich einmal Zeit und Muße habe, meinen Gedanken nachzuhängen. Ein gutes Sofa kann dabei definitiv helfen“

Das „TECHART Interieur ROLF BENZ“ -
„Hygge“ auf Achse

Das Streben nach individueller Wohlfühlatmosphäre ist nicht nur in den eigenen vier Wänden en vogue, sondern längst auch auf der Straße angekommen – im automobilen Luxussegment. Das Auto als repräsentativer, maßgeschneiderter Reise(t)raum auf Rädern, der die Persönlichkeit, das Stilgefühl und den Lifestyle des Besitzers zum Ausdruck bringt und das Unterwegssein als sinnliches Erlebnis inszeniert. Die schwäbische Firma TECHART weiß diesen Zeitgeist meisterhaft zu bedienen.

Der Fahrzeugveredler aus Leonberg bei Stuttgart hat sich auf die Premium-Individualisierung von Porsche Modellen spezialisiert und bietet seinen anspruchsvollen Kunden perfekt abgestimmtes Interieur- und Exterieur-Design. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Optik, maximale Funktionalität und verbesserte Performance. Jüngster Clou: Das „TECHART Interieur ROLF BENZ“, das exklusiv für den Porsche Cayenne entwickelt wurde. 

Ein Gespräch mit Bettina Hermann, die bei Rolf Benz das Produkt- und Designmanagement verantwortet und den beiden TECHART Geschäftsführern Tobias Beyer und Steven Ratz.

Herr Beyer, warum haben Sie sich für Rolf Benz als Kooperationspartner entschieden?

„Der Name Rolf Benz steht für exzellenten Sitzkomfort. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf höchstem Niveau und reicht bis ins kleinste Detail. Schon beim ersten Gedankenaustausch auf der Kölner Möbelmesse war allen Beteiligten klar, wie spannend es ist, wenn die Welt des Wohnens auf automobiles Interieur trifft.“ 

Wie hat man sich bei Rolf Benz dieser außergewöhnlichen Aufgabe angenähert, Frau Hermann?

„Wir waren im Vorfeld auf dem Genfer Autosalon, um uns einen Überblick über die aktuellen Individualisierungskonzepte der Wettbewerber zu verschaffen. Beflügelt von der Zukunftsvision des autonomen Fahrens geht der allgemeine Trend beim Fahrzeuginnenraum stilistisch immer mehr weg von der sportlichen und technischen Aussage hin zu einem komfortablen Entspannungsraum. Damit hält der Hygge-Wohlfühltrend auch in unseren Autos Einzug. Den unverwechselbaren Rolf Benz Look vom Wohnzimmer ins Fahrzeuginnere zu übersetzen war eine unglaublich spannende Aufgabe. Aber auch eine große Herausforderung.“

Wo genau lagen denn die Knackpunkte?

„Im Auto gibt es teils starke Klima- und Temperaturschwankungen. Auch die Lichteinstrahlung ist enorm. Mit diesen Extremanforderungen müssen die ausgewählten Materialien dauerhaft zurechtkommen. Qualität ist hier das A und O. Hinzu kommt, dass ein Fahrzeug-Innenraum aus sehr vielen Komponenten und Details besteht. Türen, Konsolen, Sitze, Lenkrad, Fußmatten und so weiter. Das alles muss für sich definiert werden. Bis auf die Displays und einige Schalter haben wir jede einzelne Oberfläche des Interieurs neu gestaltet. Vor besondere Herausforderungen stellten uns die Autositze. Wir wollten die eher legere Polsterung eines Sofas optisch auf die Autositze im Cayenne übertragen. Das ist uns letztlich auch gut gelungen – dank des großartigen handwerklichen Know-hows des TECHART Teams.“ 

Wie war das mit den Autositzen, Herr Ratz?

„Eine der größten Herausforderungen war tatsächlich die Verarbeitung des Wollstoffs. Angenehme Haptik, warm, unglaublich weich und ganz anders als Leder. Aber mit bis zu 870 g/lfm auch recht „zickig“, nicht spaltbar und mit einer vorgegebenen Legerichtung. Der Look der Sitze sollte einerseits straff erscheinen, um die sportliche Komponente des Fahrzeugs zu unterstreichen. Andererseits wollten wir aber auch eine legere, heimelige Wohlfühl-Komponente einarbeiten. Die Stoffraffung an den Sitzwangen war hierfür die ideale Lösung. Wir haben unzählige Prototypenbezüge ausprobiert, bis wir schließlich den perfekten Look hatten.“

Warum gerade dieser Stoff, Frau Hermann?

„Der verwendete Wollstoff überzeugt durch höchste Qualität, ist ein ganz besonderes haptisches Erlebnis und wird im Fahrzeugbereich bisher kaum verwendet. Es hat uns sehr gereizt, das Thema Wohnlichkeit auf das automobile Interieur zu übertragen. Auch im Fahrzeughimmel haben wir den Wollstoff eingearbeitet. Er reduziert den Schall im Fahrzeuginneren und sorgt für eine tolle Akustik. Es ist ein Stoff aus der Rolf Benz Kollektion, der übrigens auch bei unseren aktuellen Messeneuheiten zum Einsatz kommt.“

Welche Materialen werden sonst noch verwendet und was können Sie uns über das Farbkonzept erzählen, Frau Hermann?

„Die Rolf Benz Kollektion ist von natürlichen Materialien geprägt. Diese Linie wollten wir auch im Rahmen dieses Projekts beibehalten und haben uns daher für eine Kombination aus Leder, Stoff und gewebter Fußmatte entschieden. Alle eingesetzten Materialien zeichnen sich durch höchste Eleganz und Wertigkeit aus. Beim Farbkonzept haben wir uns für eine Kombination aus Umbra, Bleu und Cappuccino entschieden. Pudrige Farben, die Wärme, Geborgenheit und Eleganz ausstrahlen, ohne süßlich zu wirken.

Warum die champagnerfarbene Exterieur-Sonderlackierung, Herr Ratz?

„Zum einen setzt der zarte Champagner-Farbton alle Fahrzeugkonturen perfekt in Szene. Zum anderen korrespondiert er ideal mit unserer Interieur-Farbwelt. Zudem bildet er ein breites Spektrum an Farbwerten aus den Bereichen Platin, Gold und Silber ab. Das vermittelt einen eleganten und wertigen Eindruck.“

Herr Beyer, was macht den Porsche Cayenne in der Rolf Benz Edition sonst noch so besonders?

„Unser Porsche Cayenne in der Rolf Benz Edition besticht durch angenehm unaufdringlichen Luxus, vermittelt ein Gefühl von Entschleunigung und garantiert höchste Aufenthaltsqualität. Durch den hohen Stoffanteil und die perfekt aufeinander abgestimmten Farben und Materialien haben wir einen einzigartigen Reiseraum geschaffen und bieten unseren Kunden in Verbindung mit der empfohlenen Exterieur-Sonderfarbe ein rundum durchdachtes und stilsicheres Design. Wir haben über 80 Quadratmeter feinste Materialien verarbeitet – perfekt bis ins kleinste Detail. Die Leder- und Stoffpartien wurden optimal arrangiert und geben ein stimmiges Gesamtbild ab. Der Fußraum wurde komplett in Leder ausgeschlagen. Hinzu kommt ein umfangreiches Exterieur-Paket, das die Gesamthöhe des Fahrzeugs optisch reduziert, es insgesamt dynamischer erscheinen lässt und unseren Cayenne auch in der Außenwirkung unübersehbar vom serienmäßigen Modell abgrenzt.“

Fazit: Wenn ein Premium-Fahrzeugveredler und ein Premium-Polstermöbelhersteller ihre PS gemeinsam auf die Straße bringen, kann ein kleines Meisterwerk entstehen. Ende September 2018 wird der Porsche Cayenne in der Rolf Benz Edition im Rahmen der ROLF BENZ Hausmesse erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Und Reiselust neu definiert.   

SALONE DEL MOBILE MILANO 2018
Möbelerwachen in Mailand

Es ist April. Es ist Frühling. Es ist Salone del Mobile! Vom 17. bis 22. April 2018 dreht sich in der Möbel- und Millionenmetropole Mailand wieder alles um neueste Wohntrends und richtungsweisendes Interior Design. Bereits zum 57. Mal zelebriert die norditalienische Weltstadt das pulsierende Happening mit internationaler Strahlkraft. Den rund 300.000 Besuchern der weltgrößten Möbelmesse blühen Inspirationen im Minutentakt. Über 2.000 Aussteller präsentieren ihre Konzepte für zeitgemäßes Wohnen, darunter auch Rolf Benz mit stilvollen Möbelkreationen südlich des Mainstreams.  

Home is not a place, it’s a feeling

Rolf Benz 388, Rolf Benz 655 und Rolf Benz 988 – das sind die drei neuen Produktserien, mit denen Rolf Benz das Publikum an seinem Messestand empfängt. Diesjähriges Motto rund um den Messeauftritt: „Home is not a place, it’s a feeling“. Damit greift Rolf Benz die wachsende Sehnsucht nach Geborgenheit in einer immer agiler werdenden Welt auf und reagiert zugleich auf den Wunsch nach flexiblen Möbelkonzepten in Zeiten von Wohnungsknappheit und modernem, urbanem Nomadentum. 

Das kombinationsfreudige und flexible Sofaprogramm Rolf Benz 388 etwa passt sich jeder Raum- und Lebenssituation perfekt an und präsentiert sich dank integrierter Ablage überaus praktisch. Der fast schon skulptural und zugleich erstaunlich filigran anmutende Esstisch Rolf Benz 988 nach einem Entwurf des Designers Bodo Sperlein ist eine wahre Augenweide und – je nach Raumangebot – in drei unterschiedlichen Längen erhältlich (2,20 m, 2,40 m, 2,60 m). Last, but not least ist da noch der elegante Stuhl Rolf Benz 655 des Design-Duos Hoffmann/Kahlesyss, der auch jenseits des Messestands und geschlossener Wohnwelten eine hervorragende Figur abgibt. Zum Beispiel auf den quirligen Straßen und Plätzen Mailands.  

Wohnzimmer-Feeling to go

Mailand bietet unzählige schöne Orte, die zum „dolce far niente“ – dem süßen Nichtstun – einladen. In Anlehnung an das Rolf Benz Messemotto „Home is not a place, it’s a feeling“ haben wir uns den Designstuhl Rolf Benz 655 samt passenden Wohnaccessoires geschnappt, um einige der schönsten Locations Mailands aufzumöbeln und aus einer beschaulichen „Wohnzimmerperspektive“ zu erleben. Komfortzone mal anders.

Unsere Citytour beginnt am Stadttor Porta Ticinese auf der Piazza XXIV Maggio. Das neoklassizistische Stadttor aus rosa Granit zählt zu den wichtigsten Werken des Architekten Luigi Cagnola und macht sich – nebenbei bemerkt – ganz wunderbar als Hintergrundkulisse für unser mobiles Wohnzimmer im Kompaktformat.

Weiter geht es ins historische Kanalviertel Navigli, das mit zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants aufwartet. Das Viertel erinnert uns ein wenig an Venedig und ist ein beliebter Treffpunkt für feierfreudige Nachtschwärmer. Auch hier bauen wir unser kleines Wohnzimmer auf und lassen das charmante Treiben auf uns wirken.

Natürlich steht auch die Piazza del Duomo mit dem imposanten Mailänder Dom und dem Triumphbogen der Galleria Vittorio Emanuele II auf unserer Liste. Der zentrale Hauptplatz ist das Herz von Mailand. Wenig überraschend, dass unsere Wohnzimmer-Installation an diesem exponierten Ort ein besonders großes Hallo auslöst.

Nächste Station auf unserer Tour ist das neue Viertel „CityLife“ auf dem ehemaligen Messegelände. Das zweifellos markanteste Gebäude am Platz ist der 170 Meter in den Mailänder Himmel ragende Generali-Büroturm nach einem Entwurf der 2016 verstorbenen Stararchitektin Zaha Hadid. Ein wahrhaft majestätischer Anblick, der aus der gemütlichen Perspektive des Rolf Benz 655 betrachtet noch imposanter wirkt. 

Ein Besuch im historischen Brera-Viertel inmitten der Mailänder Altstadt, das mit kleinen Boutiquen und hübschen Lokalen besticht, setzt den Schlusspunkt unserer kleinen „Wohnzimmer-City-Tour“. Fazit: Herrlich inspirierend, dieser Mailänder Möbel-Frühling!

aptm
Das Lifestyle-Labor.

Die Lindower Straße 18 im Berliner Stadtteil Wedding gehört zu den aktuell wohl angesagtesten Adressen in Sachen Interior Design. Hier hat Chris Glass in der dritten Etage eines alten Backsteingebäudes Mitte 2017 das aptm (a place to meet) ins Leben gerufen. Das aptm präsentiert sich als ebenso heimelig wie extravagant inszeniertes Loft und versteht sich als Showroom, Event-Location und Living Gallery für Design, Kunst, Accessoires, Kuriositäten und Kulinarik - ein einzigartiges Refugium für Ausstellungen, Business-Events, Dinner-Partys, Verkostungen, Fotoshootings und allerhand mehr.

Periodisch wechselnde, themenbezogene Inszenierungen machen das Loft zu einer Art Kreativ- und Lifestyle-Labor. Initiator Chris Glass schafft mit handverlesen Exponaten immer wieder neue Wohn-, Erlebnis-, Genuss- und Begegnungswelten. Im Rahmen der aktuellen Inszenierung rund ums Thema "Deutsch: Was ist das", wurde der stilsichere Globetrotter auf Rolf Benz aufmerksam, das seit Jahrzehnten deutsche Designgeschichte schreibt. Und so tragen in Glass' Apartment seit Kurzem auch ausgewählte Rolf Benz Möbel zur allgemeinen Wohlfühlatmosphäre bei.

Wir sprachen mit aptm-Initiator Chris Glass über sein Herzens-Projekt:

Wie sieht Ihr persönlicher Hintergrund aus, und was hat Sie nach Berlin verschlagen?

Aufgewachsen bin ich in einem Vorort von Atlanta, Georgia. Am Boston Conservatory habe ich Musiktheater studiert. Bevor ich 2001 nach München zog, habe ich in New York gelebt. Ich hatte eine Menge ganz unterschiedlicher Jobs: Ich führte ein Restaurant in Manhattan, habe in einem Schuhgeschäft gearbeitet, Erotikspielzeug verkauft, Kosmetika an Haustüren verscherbelt, auf Bühnen gesungen, kreative Communities und Netzwerke aufgebaut und bestimmt noch etwas vergessen. Aber immer ging es um das Zwischenmenschliche – eine Beziehung zu den Kunden aufzubauen ist das Entscheidende. 2009 zog ich von München nach Berlin. Meine Freundin Tatjana meinte, die Stadt böte viele interessante Möglichkeiten und somit genau das, was ich damals suchte. Kaum war der Umzug über die Bühne, stieg ich bei Soho House ein und eröffnete den ersten Member Club in Europa. 

Was mögen Sie an Berlin?

Berlin bietet jede Menge Chancen. Zum einen, weil die Stadt nicht überteuert ist. Zum anderen, weil sie ein Hotspot für Neues und Kurioses ist. Für kreative Menschen und für alle, die Kreativität lieben, ist das eine bestechende Kombination.

Sie sind ausgebildeter Musicaldarsteller. Was hat Sie dazu bewogen, „Interior Designer” zu werden?

Ich hatte schon immer ein Faible für Inneneinrichtung und Design. Als Kind habe ich mein Zimmer mindestens einmal im Monat umgeräumt. Heute kann ich stundenlang durch Wohnmagazine blättern, und vor dem Einschlafen zähle ich keine Schäfchen, sondern entwerfe Räume. Mein Stil wird stark beeinflusst durch Reisen und meine Vorliebe für klassisches Design sowie für die Geschichten, die unser Zuhause über uns erzählt. Auch beim Musical geht es ums Geschichtenerzählen, so schließt sich gewissermaßen der Kreis.

Wie und wann entstand die Idee, das aptm zu designen?

Ich habe das Glück, auf meinen Reisen sehr viele Leute, Orte und Dinge kennenzulernen. Mein Koffer war nie groß genug. Ich wollte einen Raum schaffen, wo ich meine Entdeckungen teilen kann. Das aptm ist ein Ort, an dem sich nicht nur Menschen begegnen, sondern auch Gegenstände, Ideen und Marken.

Welche Absicht verfolgten bzw. verfolgen Sie mit dem aptm?

Das aptm ist für mich eine sehr persönliche Ausdrucksform. Es gibt mir Raum für Erfahrungen und Experimente und die Möglichkeit, interessante Entdeckungen mit anderen zu teilen. Ich hoffe, dass die Menschen diesen Ort als Inspiration und als Bereicherung verstehen. Und vor allem Spaß haben.

Wie kam es zum Thema „deutsches Design“?

Ich lebe nun seit mehr als 16 Jahren in Deutschland und habe in dieser Zeit erfahren, dass hinter der Kultur und den Menschen hier so viel mehr steckt als die üblichen Klischees – eine interessante Mischung aus Steifheit und Lockerheit. Ich wollte kurz innehalten und alles mit anderen Augen betrachten und neue Erkenntnisse gewinnen. Und ich wollte beleuchten, wie sich das „Deutschsein“ in Kultur und Design zeigt. Zu der langen Tradition von Funktionalität und Handwerkskunst gesellt sich mittlerweile eine Szene von Ladeneinrichtern und Marken, die Neues auf derselben Basis wagen. Hierfür wollte ich eine Plattform bieten.

Chris Glass, Gründer aptm

„Das aptm ist für mich eine sehr persönliche Ausdrucksform. Es gibt mir Raum für Erfahrungen und Experimente und die Möglichkeit, interessante Entdeckungen mit anderen zu teilen. Ich hoffe, dass die Menschen diesen Ort als Inspiration und als Bereicherung verstehen. Und vor allem Spaß haben.“

Was hat Sie bei der Planung und beim Design der Einrichtung inspiriert?

Zum einen möchte ich eine Idee transportieren. In diesem Fall hieß das, eine überraschende Seite des deutschen Designs aufzuzeigen, indem ich seine Klarheit aufgriff, aber durch weichere Strukturen und Linien ergänzte. Zum anderen will ich bestimmte Meisterstücke und Designer integrieren und zum Orientierungspunkt machen. Mir lag zum Beispiel viel daran, Rolf Benz in einem neuen Kontext zu präsentieren. Und weil der Raum attraktiv sein und ein Gefühl von Harmonie vermitteln soll, ist es mir wichtig, dies alles in einer Art Zuhause zu vereinen. 

Was ist für Sie typisch deutsch?

Es gibt natürlich viele Klischees, was vermeintlich typisch deutsch ist – Präzision, Pünktlichkeit, Reserviertheit und so weiter. Aber ich habe auch eine Lockerheit sowie schrullige und gefühlsbetonte Seiten kennengelernt, die viele nicht als typisch deutsch bezeichnen würden. In bestimmten Gegenden hier im Land scheint die Zeit stillzustehen, während im Geschäftsleben vieles seiner Zeit voraus ist. Die Natur ist ein subtiler, aber allgegenwärtiger Aspekt in Deutschland. Die Brotzeit ist eine geniale Erfindung, der Sommer kein Sommer ohne ein frisches Weißbier, das Tatü Tata so nervtötend wie klassisch, und immer wieder erwische ich mich dabei zu warten, bis das Ampelmännchen auf grün springt, bevor ich die Straße überquere.

Warum haben Sie sich für NUVOLA aus der Rolf Benz Collection entschieden, und welche persönlichen Erfahrungen haben Sie bei Ihrem Besuch in Nagold mit der Marke Rolf Benz gemacht?

Ich wollte das Erbe von Rolf Benz würdigen und zugleich das Moderne der Marke herausstellen. Um mit Traditionen zu brechen, stellten wir die Anordnung von Sofa und Couchtischen auf den Kopf, indem wir die Sofas Rücken an Rücken anstatt einander gegenüber positionierten. Mit der klaren Linienführung und schlichten Form war Nuvola für uns ein ideales Erzählelement in unserer Geschichte, die Widerhall findet in der Vielseitigkeit – dank der verschiedenen Tiefen und Breiten der einzelnen Elemente. Die meiste Zeit hüpfe ich von Metropole zu Metropole, daher war das beschauliche Nagold eine sehr erfrischende Abwechslung. Am meisten haben mich die Menschen hier beeindruckt. JEDER war freundlich. Sie lächelten, suchten Augenkontakt, waren neugierig und offen … sie sagten ‘Mahlzeit’. Ich kam mir vor wie in einem Märchen. Einige von ihnen arbeiten seit vielen Jahren für das Unternehmen – und für sie ist das nicht nur ein Job, sondern ein wichtiger Teil ihres Lebens. Eine solche Leidenschaft und Hingabe sagt viel über ein Unternehmen aus.

Eine letzte Frage: Was wird Ihr neues Projekt sein?

Ich war letztes Jahr in Afrika, und abgesehen davon, dass für mich damit ein Traum in Erfüllung ging, hat die Reise meine Neugier auf afrikanisches Design geweckt. Wir sind also dabei, die entlegenen Orte dieser Welt zu erkunden, auf der Suche danach, was „Afrika” bedeuten mag. Aber bis dahin gibt es noch tausend andere Dinge zu tun, und wir sind immer gespannt darauf, was die Zukunft bringt.

A place to meet – a place to be

Rolf Benz ist mit der Nuvola sowie mit dem Beistelltisch Rolf Benz 984 und dem Barhocker Rolf Benz 650 noch bis Ende Juli 2018 in der Lindower Straße 18 zu sehen.

Kino, Kult und Kosslick – ein Gespräch mit "Mr. Berlinale"

Bärenjagd, die 68ste – Spot an für das größte Publikumsfilmfestival der Welt! Auch dieses Jahr bringt die Berlinale wieder eine Extraportion Glanz und Glamour in die Hauptstadt. Jeden Februar, wenn die Stars auf dem roten Teppich vor dem Berlinale Palast um die Wette glitzern und zigtausende begeisterte Filmfans in die Kinosäle der Spree-Metropole strömen, verwandelt sich das winterlich-graue Berlin in ein cineastisches Eldorado von globaler Strahlkraft. 

Als „Official Supplier“ der Berlinale hat Rolf Benz mit seinem Interior-Team ausgewählte Festival-Locations stilgerecht aufgemöbelt. Zum Beispiel den Berlinale VIP-Club alias „Dieter Kosslicks Wohnzimmer“, wo der langjährige Festivaldirektor die Wettbewerbsteams im Vorfeld der Pressekonferenzen persönlich empfängt. 

Wir haben mit dem Berlinale-Chef über sein neues „Wohnzimmer“ und die wohltuende Wirkung hochwertigen Möbeldesigns gesprochen.

Ihre Tage während der Berlinale sind ja sehr stressig. An welchem Ort kommen Sie da mal zur Ruhe?

Im Berlinale VIP-Club, wo wir die Filmteams empfangen, geht es oft hektisch und aufgeregt zu. Ich habe dort ein kleines, abgetrenntes Büro mit einem Sofa. Dort setze ich mich hin und konzentriere mich auf die nächste Begegnung und den Gang zur Pressekonferenz. Aber auch im VIP-Club selbst legen wir großen Wert auf eine entspannte und freundliche Atmosphäre. Schließlich sollen sich die Filmteams auch in hektischen Momenten bei uns wohl fühlen. Elegantes und hochwertiges Interieur kann dabei sehr hilfreich sein. 

Was passiert hier im Berlinale VIP-Club, auch genannt „Dieters Wohnzimmer“? 

Vom VIP-Club aus geht es zum Photo Call, wo sich die Talents und Regisseure den internationalen Fotografen präsentieren. Dann bitten wir unsere Gäste weiter zur Pressekonferenz. Die Journalisten haben den jeweiligen Film im Vorfeld bereits gesehen und stellen daher auch immer mal wieder die eine oder andere kritische Frage. Das sind für die Filmteams alles sehr aufregende und emotionale Momente. Umso wichtiger, dass sie im Berlinale VIP-Club bestmögliche Entspannung finden und bei einer schönen Tasse Kaffee durchatmen und das stilvolle Ambiente genießen können.

Welche Eigenschaften muss das „Berlinale-Wohnzimmer“ aus Ihrer Sicht erfüllen?

Auf der einen Seite muss das „Wohnzimmer“ einen einladenden Eindruck machen – getreu dem Motto: Herzlich willkommen in Berlin und bei der Berlinale. Die Möbel müssen funktional und bequem sein, aber auch internationales Flair verströmen. Unser neuer Festivalpartner Rolf Benz hat es geschafft, den Berlinale VIP-Club in diesem Jahr genau so zu gestalten.

Ursprünglich kommen Sie aus Pforzheim in Baden-Württemberg. Haben Sie eine besondere Verbindung zur Marke ROLF BENZ und den Möbeln „Made in Nagold“?

Rolf Benz war schon damals ein klingender Name – eine Schwarzwälder Erfolgsgeschichte. Für uns standen die Möbel von Rolf Benz immer für hohe Qualität, gutes Design und deutsche Handwerkskunst. Schön, dass das auch heute noch gilt.

Wie wohnen Sie selbst und haben Sie ein Lieblingsmöbelstück in Ihrem Zuhause?

Ich habe einige Vintage-Stühle, Designklassiker von Arne Jacobson und Egon Eiermann. Sie sind nicht nur funktional, sondern auch super bequem. Eigentlich genau wie die Möbel von Rolf Benz. 

Filmkunst trifft Designkultur

Auf der Berlinale werden vom 15. bis 25. Februar 2018 über 380 Filme aus aller Welt gezeigt. Rund zwanzig vorab ausgewählte nationale und internationale Beiträge haben Chancen auf den Goldenen und die Silbernen Bären. Die begehrten Trophäen genießen in der internationalen Filmbranche hohes Ansehen und gelten als harte Währung. Diesjähriger „Währungshüter“ ist kein Geringerer als Kult-Regisseur Tom Tykwer, der als Jury-Präsident für die Qualität des Wettbewerbs bürgt. 

Mit Rolf Benz als „Official Supplier“ der Berlinale spiegelt sich der hohe Qualitätsanspruch des renommierten Filmfestivals jetzt auch im Möbeldesign wider. Für filmreife Auftritte sorgen unter anderem die mit mehreren Designpreisen ausgezeichneten Sofaprogramme Rolf Benz TONDO und NUVOLA. Nur schade, dass man die gemütlichen Sofas nicht einfach mit ins Kino nehmen kann. 

IMM Cologne 2018
Trend-Check in Köln

Januar-Blues? Fehlanzeige! Als erste Einrichtungsmesse des noch jungen Jahres legt die IMM Cologne auch 2018 wieder vor und beleuchtet die ganze Welt des Wohnens in all ihren Facetten. Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren in der Rheinmetropole aktuelle Wohnideen und Raumkonzepte für ein schöneres Zuhause – und machen Lust darauf, die eigenen vier Wände neu zu inszenieren. Auch Rolf Benz ist wieder mit dabei. Im Gepäck: visionäre Polstermöbel-Kreationen, die nicht nur die Mundwinkel der probesitzenden Messebesucher nach oben ziehen, sondern auch die Messlatte für wegweisendes Möbeldesign ein gutes Stück höher legen.

Frisch gekürte Design-Ikonen

Zwei Highlight-Produkte machen 2018 besonders von sich reden: der Clubsessel Rolf Benz 562 sowie das Anreihsofa Rolf Benz RONDO. Beide Modelle wurden im Vorfeld der „IMM Cologne“ und der parallel dazu stattfindenden „Interior Design Week“ mit den renommierten „Iconic Awards: Innovative Interior 2018“ ausgezeichnet. In der Möbelbranche gilt der Preis als Trendbarometer für zeitgemäßes Interior Design.

Das elegante Lounge-Sofa Rolf Benz RONDO mit seinem hohen und schlanken, rund umlaufenden Rücken ging als „Winner“ aus dem Wettbewerb hervor. Der stilvoll minimalistische, organisch anmutende und betont unprätentiöse Clubsessel Rolf Benz 562 wurde gar mit der höchsten Auszeichnung „Best of Best“ bedacht. 

Beide Kreationen wurden vom Schweizer Designer This Weber erdacht und entstanden in der Auseinandersetzung mit der bestehenden Rolf Benz Kollektion. „Wir wollten möglichst filigrane und platzsparende Polstermöbel entwerfen ohne den Komfort und die Eleganz zu vernachlässigen“, erklärt This Weber. „Da beide Möbelstücke stilistisch verwandt wirken, lassen sie sich völlig frei kombinieren: Die Ausführung des Sofas RONDO bestimmt die Grundmelodie und mit den Clubsesseln lassen sich schöne Akzente setzen.“

Das Gespür für ansprechende Optik bekam This Weber in die Wiege gelegt: „Ich stamme aus einer handwerklich und gestalterisch versierten Familie. Mein Großvater war Schreiner und fertigte Möbel als Einzelstücke. Mein Vater arbeitete als Grafiker und Typograf und entwarf Schriften und Logos“, erinnert sich Weber. Auf die frisch gewonnenen Preise angesprochen gibt sich der erfolgreiche Designer angenehm pragmatisch: „Solche Preise sind natürlich immer schön und sorgen für eine gewisse Aufmerksamkeit. Weitaus wichtiger ist jedoch, ob die Produkte auch den Kunden gefallen und am Markt Erfolg haben“, meint Weber.

This Weber, Designer

„Ich stamme aus einer handwerklich und gestalterisch versierten Familie. Mein Großvater war Schreiner und fertigte Möbel als Einzelstücke. Mein Vater arbeitete als Grafiker und Typograf und entwarf Schriften und Logos“

Unterwegs mit Siegertypen

Dass sich der harmonisch geformte Clubsessel Rolf Benz 562 perfekt in unterschiedlichste (Wohn-)Landschaften einbinden lässt, ist eine seiner großen Stärken. Das belegen auch die Aufnahmen, die am Rande der IMM Cologne entstanden sind, und den grazilen Solitär samt Erfinder an markanten Kölner Orten zeigen. Ob vor dem Dom, im Museum Ludwig, auf der Hohenzollernbrücke, an der Rheinpromenade, vor der Kulisse der Kranhäuser oder in der U-Bahn-Station „Chlodwigplatz“: Die beiden Protagonisten machen einfach überall eine – buchstäblich – ausgezeichnete Figur. „Ich möchte begehrenswerte Dinge entwerfen. Das ist mein Ziel, Tag für Tag“, erklärt This Weber. Mission erfüllt!

Bloggen mit Stil

Anika Pries hat ein Faible und ein Händchen für guten Stil – und liebt es, andere daran teilhaben zu lassen. Mit ihrem Interior- und Lifestyle-Blog STILREICH hat sich die 34-jährige Kommunikationsdesignerin in den letzten sechs Jahren in die Herzen ihrer treuen Leserinnen und Leser geschrieben, eine beachtliche Fan- und Follower-Community aufgebaut und so ihre Passion zur Profession gemacht. 

„Interior-Design und kreatives Arbeiten sind meine großen Leidenschaften im Leben“, sagt die stilbewusste Selfmade-Frau, die mit ihrem Ehemann und ihren beiden acht- und zehnjährigen Söhnen auf einem idyllischen Hofgut in Rheinhessen ihren (Wohn-)Traum lebt. „Es ist mein ganz persönlicher Stil, mit dem ich meine Leserinnen und Leser inspiriere. Ich berichte über mein Zuhause, neue Trends und alles, was mich selbst fasziniert und inspiriert“, beschreibt Anika ihr Erfolgsrezept.

Die stimmungsvollen Fotos auf ihrem Interior- und Lifestyle Blog verraten die Vorliebe der Autorin für schnörkelloses skandinavisches Wohlfühl-Design, das sich wie ein roter Faden durch alle Räume zieht. Leichtigkeit und Klarheit prägen das Bild. Weiß, Schwarz und Grautöne dominieren. Zur Auflockerung setzt Anika gekonnt hochwertige Wohntextilien in warmen Beigetönen als akzentuierende Eyecatcher ein. Und auch sonst gilt im Hause Pries die Devise „Weniger ist mehr“: „Ich lege großen Wert auf hübsche Einzelstücke und schenke ihnen den nötigen Raum, um wahrgenommen zu werden und angemessen wirken zu können“, erklärt Anika. 

Stilvolle Neuentdeckungen

Auf den Spuren neuer Trends und Styles hat die STILREICH-Autorin kürzlich ihre Liebe zu einem ganz besonderen Stöffchen entdeckt: „Samt ist einfach wunderbar, um schnell etwas Glamour und Gemütlichkeit in Räume zu zaubern“, verrät die Bloggerin begeistert. Und auch wenn die Sprache auf ihre neuen Esszimmermöbel kommt, gerät Anika ins Schwärmen: „Nach langer Suche haben wir endlich den idealen Esstisch für uns gefunden: der ovale Rolf Benz 965 in Eiche dunkel. Kombiniert mit den passenden Stühlen der Serie Rolf Benz 650 macht sich der Tisch perfekt vor unserer Natursteinwand im Essbereich. Die rustikale Wand und die stylishen Möbel bilden eine geniale Symbiose. Die neuen Möbelstücke passen optimal zu unserem Einrichtungsstil und schaffen einen perfekten Übergang zwischen Ess- und Wohnbereich. Sie sind stilvoll und funktional – und gehören längst zur Familie. Hier wird gegessen, geredet, gespielt und gearbeitet“, freut sich Anika.

Anika Pries, Stilreich

„Einfach mal den Mut zu neuen Formen haben. Ein Tisch muss nicht immer vier Ecken haben. Schöne Bilder schaffen eine stilvolle Atmosphäre. Eine Konsole bringt mehr Platz auf dem Tisch. Und last but not least: Ein hübscher Teppich erdet und lädt zum Verweilen ein.“

Auch in weniger großzügig geschnittenen Räumen macht der Esstisch Rolf Benz 965, der auch in runder Ausführung erhältlich ist, eine ausgezeichnete Figur. Die leicht anmutende Massivholzplatte und das filigran geästelte Untergestell sorgen dafür, dass sich der Tisch harmonisch in unterschiedlichste Wohnumfelder einfügt. In Verbindung mit der eleganten und ebenso anpassungsfähigen Stuhlfamilie Rolf Benz 650, die mit dem German Design Award 2017 ausgezeichnet wurde, ergibt sich ein rundum stimmiges Gesamtbild.

Wer sein Esszimmer ebenfalls verschönern möchte, dem rät die Bloggerin: „Einfach mal den Mut zu neuen Formen haben. Ein Tisch muss nicht immer vier Ecken haben. Schöne Bilder schaffen eine stilvolle Atmosphäre. Eine Konsole bringt mehr Platz auf dem Tisch. Und last but not least: Ein hübscher Teppich erdet und lädt zum Verweilen ein.“

Lust auf noch mehr Inspirationen rund um stilvolles Wohnen und Einrichten? Anikas STILREICH-Blog hat 24/7 geöffnet und ist immer einen Klick wert. 

Adieu Tristesse. Hello everybody!

Schluss mit den spaßbefreiten, seelenlosen Hotellobbys im austauschbaren Standarddesign! Immer mehr Häuser empfangen ihre Gäste mit einer einladenden Mischung aus lässigem Wohnzimmer-Flair und gemütlicher Kaffeehaus-Atmosphäre. Davon profitieren nicht nur die Hausgäste. Auch externe Besucher sind hochwillkommen.

Die einst oft steril und uninspiriert wirkenden Wartebereiche für ein- und auscheckende Übernachtungsgäste verwandeln sich mehr und mehr in lebendige Aufenthaltsoasen und angesagte Treffpunkte für verschiedenste Personengruppen. Die Transitzone wird zum Begegnungsraum: Reisende treffen auf Ortsansässige, Geschäftsleute auf Latte-Macchiato-Mütter und konzentriertes Coworking auf entspanntes Savoir-vivre. Kurz: Hier spielt das Leben. Und die Lounge-Musik.

Bestes Beispiel für die neue Lässig- und Durchlässigkeit ist die 25hours hotel-Gruppe, die mit inzwischen neun Design-Hotels in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Wien und Zürich immer wieder Maßstäbe setzt. Nicht nur Bett und Bad werden den Gästen geboten. Es locken authentische Erlebniswelten. Immer anders. Immer außergewöhnlich. Immer einzigartig. Für den Berliner Designer Werner Aisslinger das Konzept der Zukunft.

Werner Aisslinger

„Hotels werden wieder zu dem, was sie vor hundert Jahren einmal waren: zu Treffpunkten, die auch von den Einheimischen als anregender Ort für Feste, Cafébesuche und andere Begegnungen genutzt werden“

Lobbyismus in seiner schönsten Form

Wie Hotel heute geht, führt auch das jüngste Haus der Gruppe wieder eindrucksvoll vor Augen. Das 25hours hotel langstrasse ist bereits das zweite 25hours hotel in Zürich und bildet die Nahtstelle zwischen dem umtriebigen Rotlichtviertel mit seiner jungen Kunst- und Ausgehszene und dem Geschäftsviertel Europaallee. Ein Melting Pot par excellence. Entsprechend unkonventionell und farbenfroh präsentiert sich auch das Interieur.

Die gleichermaßen einladend und elegant wirkenden Sofas bilden die solide Grundlage der rundum entspannten Wohlfühlatmosphäre. Zusammen mit Rolf Benz hat Designer Werner Aisslinger die Polstermöbelserie „Bench“ speziell für die Übergangsbereiche Lobby, Café und Bar realisiert. Man kann darin sitzen und arbeiten, aber auch ausgezeichnet relaxen.

Inspirieren ließ sich Aisslinger von den Leder-Turnmatten der 1970er. Wie die edel gealterten Turnmatten von einst sind die Sitz- und Rückenteile von Bench mit einem robusten braunen Leder bezogen. Sie ruhen auf einem leichten Metallrahmen und kommen sowohl in der Lobby als auch im Gastrobereich in zwei Größen zum Einsatz.

„Hotels werden wieder zu dem, was sie vor hundert Jahren einmal waren: zu Treffpunkten, die auch von den Einheimischen als anregender Ort für Feste, Cafébesuche und andere Begegnungen genutzt werden“, meint Werner Aisslinger. Wie recht er doch hat.